Salims Salon

Salims Salon
staged concert

Salim's Salon is a space for experimental musicians of different cultural origins who deal with the notion of the other. Salim's salon is a meeting place for those whose artistic position is beyond cultural attribution, whose approach is individual, self-confident, present. Central to the project is the confrontation of free improvised music and and measured time of the clock and the score. The history of the chronometer, the "colonization of time," as well as synchronicity of complex musical structures and repetition get opposed by a free, eventful time of open improvisation in a critical and tense relationship.

Artistic Director: Hannes Seidl
With: Cedrik Fermont, Jacqueline George, AMET, Seth Ayyaz
Assistant: Tamara Antonijevic
Production Management: ehrliche arbeit - freelance office for culture

A production by Hannes Seidl in co-production with Alte Oper Frankfurt, Konzerthaus Berlin and Philharmonie Luxembourg. Funded by Musikfonds. In cooperation with Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt a.M. and MaerzMusik / Berliner Festspiele.

Premiere: September 29th, 2017, 9.30 p.m., Alte Oper Frankfurt

Further Performances:
November 18th, 2017, 5.30 pm, Philharmonie Luxembourg, rainy days Festival
March 20th / 21st, 2018, 8 pm, Konzerthaus Berlin, MaerzMusik - Festival for Time Issues

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Salims Salon
szenisches Konzert

Salims Salon ist ein Raum für zeitgenössische Musiker*innen unterschiedlicher kultureller Herkunft, die sich in unterschiedlicher Form mit dem Fremden, dem Anderssein auseinandersetzen. Fernab von traditioneller Folklore sind die Klangkünstler*innen aus Ägypten, Kamerun, London und der Demokratischen Republik Kongo in ganz eigenen musikalischen Welten zu Hause. Salims Salon ist ein Treffpunkt und Austauschort für jene, deren künstlerische Position sich der kulturellen Zuschreibung entziehen will, deren Ansatz individuell, selbstbewusst, gegenwärtig ist. Die Künstler*innen, die in Salims Salon zusammenkommen, musizieren in Duos, Trios oder solistisch nicht nur für das Publikum sondern und vor allem füreinander. Dem freien Improvisieren und Zuhören steht dabei die getaktete Zeit der Uhr und der Partitur gegenüber. Die Geschichte des Chronometers, die damit ermöglichte Expansion der Seefahrt, die „Kolonisierung der Zeit“ (Giordano Nanni), aber auch die Errungenschaften der Synchronizität komplexer musikalischer Strukturen und der Wiederholung stehen einer freien, ereignishaften Zeit der offenen Improvisation in einem kritisch-spannungsgeladenen Verhältnis gegenüber.
Neben der Geschichte der getakteten Zeit als maßgebliches Instrument der Modernisierung der Welt, werden immer wieder auch persönliche Erfahrungen der Musiker*innen hörbar. Erfahrungen des Fremden, des Anderen ihrer Musik und das Überwinden klassischer Instrumente.

Mit: Cedrik Fermont, Jacqueline George, AMET, Seth Ayyaz I Künstlerische Leitung: Hannes Seidl I Assistenz: Tamara Antonijevic I Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

Eine Produktion von Hannes Seidl in Koproduktion mit Alte Oper Frankfurt, Konzerthaus Berlin und Philharmonie Luxembourg. Gefördert aus Mitteln des Musikfonds. In Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt a.M. und MaerzMusik / Berliner Festspiele.

Premiere: 29. 09. 2017, 21.30 Uhr, Alte Oper Frankfurt

Weitere Aufführungen:
18.11.2017, 17:30 Uhr, Philharmonie Luxembourg, rainy days Festival
20. / 21.03.2018, 20 Uhr, Konzerthaus Berlin, MaerzMusik - Festival für Zeitfragen

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