point of red

Installation, 2014
Holz; Kunstharzlack; Schrauben

Das Material aus vergangenen Ausstellungssituationen hat sich verwandelt.
In neuem Gewand hat sich das bearbeitete Holz auf eine besondere räumliche Umgebung eingelassen und das Blaue Haus in Frankfurt bespielt.
Die Installation „point of red" konzentriert das Material geballt auf zwei Punkte im Raum, die sich als Schwergewichte gegenüberstehen. Scheinbar einander ähnlich, verhandeln die beiden massiven Blöcke jedoch ihre Verschiedenheit. Die Installation „point of red" lässt sich als Zustand höchster Konzentration verstehen, ein Moment des Sammelns von Energie als Vorbereitung auf nahende Turbulenzen und Veränderungen. Sowohl im Mikrokosmos des Persönlichen als auch im Makrokosmos des Globalen eröffnet „point of red" einen Raum der Verhandlung von Gegensätzlichem. Das grobe, teils gebrochene Material lässt vermuten, dass der Weg des Disputs kein einfacher wird.

Die Installation "point of red" traf im Blauen Haus auf die Klangperformance "apsis apophis" von Paul Morgan. Beide Situationen - sowohl die Installation als auch der Klang gingen ein Zwiegespräch miteinander ein und bewegten sich in einem Konstrukt zwischen möglicher Berechenbarkeit und dem Unberechenbaren.

Paul Morgan
www.separate-skills.com

Blaues Haus
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