LIEBE music theatre

Daniel Kötter / Hannes Seidl

LIEBE
Ökonomien des Handelns 3

Musiktheater

What are camera and microphone looking for far away from society, in the realm of perpetual ice? What moves an individual to face others by going on stage?

LIEBE is the final part of the music theatre trilogy Economies of Action in which Kötter/Seidl deal with immaterial systems that determine social action: KREDIT, RECHT, LIEBE.

First finance, then law and ultimately “LOVE”. With the third part of their music theatre project “Ökonomien des Handelns” (Economies of Action) experimental filmmaker Daniel Kötter and composer Hannes Seidl complete their investigation into the parameters of social action. As in the previous parts, “KREDIT” and “RECHT”, which were presented at last year’s MaerzMusik, here the two artists once again experiment with a range of forms of documentary narration in both film and music. The focus of their interest lies not on love in the romantic sense of a relationship between a couple, but as a force of social cohesion.

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Erst das Geld, dann das Gesetz und schließlich – die „LIEBE“. Mit diesem dritten Teil ihres Musiktheater-Projekts „Ökonomien des Handelns“ präsentieren der Experimentalfilmer Daniel Kötter und der Komponist Hannes Seidl den Abschluss ihrer Forschungen zu den Rahmenbedingungen gesellschaftlichen Handelns. Wie schon in den vorangegangenen Teilen „KREDIT“ und „RECHT“, die letztes Jahr bei Maerzmusik – Festival für Zeitfragen gezeigt wurden, experimentieren die beiden auch hier mit verschiedenen Formen dokumentarischen Erzählens in den Medien Film und Musik. Im Zentrum ihres Interesses steht dabei die Liebe nicht im romantischen Sinne einer Zweierbeziehung, sondern als gesellschaftliche Bindekraft, die sich weder über ökonomische Zusammenhänge noch über eine verbindliche Gesetzgebung herstellen lässt. Ihre Suche führte sie diesmal an den äußersten Rand Europas, ans Nordkap, wo jene experimentellen Dokumentarfilmaufnahmen entstanden, die nun bei der Aufführung mit der Bühnenperformance von Wolfram Sander zusammenrücken, diese begleiten und kommentieren, doppeln und ergänzen.

16./17./18.3.2016, sophiensaele Berlin
im Rahmen von MaerzMusik - Berliner Festspiele

7./8.4.2016 Mousonturm Frankfurt

11.8.2016 Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik

27./28.8.2016 Schwankhalle Bremen

29./20.10.2016 Theater Rampe Stuttgart

28.11.2016 brut Wien im Rahmen von Wien Modern

Idee, Regie, Komposition, Film: Daniel Kötter, Hannes Seidl | Künstlerische Assistenz, Ausstattung Film, Bühne: Rahel Kesselring, Natalia Orendain | Performance / Technische Leitung: Wolfram Sander | Dramaturgie: Jan-Philipp Possmann | Ton: Norman Thoerel | Kamera: Daniel Kötter, Bodil Furu | Produktion Honningsvag: Yngve Kristiansen | Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

Eine Produktion von Kötter/Seidl in Koproduktion mit Berliner Festspiele / MaerzMusik, Künstlerhaus Mousonturm, brut Wien und Schwankhalle Bremen.
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, das Kulturamt Frankfurt am Main und den Deutschen Musikrat.

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