Joker

2008
Dauer 12'47"
Zwei HDV Projektionen, jeweils 90 x 160 cm

Die beiden Darsteller bekamen vor Beginn der Aufnahme die Aufgabe, solange zu lachen wie sie können. Die Idee war es die Ambivalenz und Mehrdeutigkeit des Ausdrucks von Gefühlen, speziell des Lachens, zu untersuchen. Das anfänglich künstliche Lachen der Darsteller ändert sich, schwankt zwischen echter Belustigung und Hysterie. Auch der Betrachter schwankt zwischen verschiedenen Empfindungen: das Lachen kann ansteckend oder befremdlich wirken. Es verzerrt die eigentlich schönen Gesichtszüge derart dass schließlich fraglich ist, ob die Protagonisten lachen oder verzweifeln.

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