Heiligenstädter Testament

2009
Videoinstallation, HDV Projektion 200 x 150 cm

„Das Heiligenstädter Testament Beethovens gehört zu den erschütterndsten Texten des Komponisten. Es entstand 1802 für seine Brüder mit der Bestimmung: „nach meinem Tode zu lesen“. Es ist ein Dokument einer Krise, ausgelöst durch den Prozess der Ertaubung und der damit einhergehenden Vereinsamung. Drenkwitz reflektiert diesen Sinnesverlust; das Faksimile des Textes wird von hinten auf eine Folie projiziert, die von vorne durch einen Scheinwerfer so hell beleuchtet wird, dass die Projektion zunächst nicht sichtbar ist. Das ändert sich jedoch, wenn man in den Lichtkegel tritt.“

Dirk Ufermann
Videonale Interventionen

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