FALSCHE FREIZEIT music theatre

Music Theatre
Elektronische Arbeitsplätze für den Ruhestand.


Daniel Kötter/Hannes Seidl


mit Enrique Gonzalez-Rubiera, Ingolf Haedicke, Heinz Meusel, Manfred Mühling



Mitarbeit Ausstattung Ana Ticak

Dramaturgie/Assistenz Juliane Beck




Der elektronische Ruhestand ist laut. 

4 Rentner arbeiten auf der Bühne. Sie bauen, löten, schrauben, fräsen, jeder macht das, was er schon immer getan hat oder was er schon immer tun wollte. Die ehemalige Arbeit ist die neue Freizeit ist die neue Arbeit: Ein Konzert mit Bildern.

Hatten Hannes Seidl und Daniel Kötter in ihrem Musiktheater Falsche Arbeit (Musik der Jahrhunderte Stuttgart, 2008) Probehandlungen für ein mögliches zukünftiges Erwerbsleben zu visuell-musikalischem Material umgewidmet, so steht diesmal -- sozusagen 50 Jahre später -- das bereits erworbene Expertentum im Zentrum, Tätigkeiten, die nach wie vor beherrscht und erinnert werden können, aber in keinem funktionalen Erwerbszusammenhang mehr stehen und somit prädestiniert sind, auf einer Bühne, von ihrem ursprünglichen Kontext losgelöst, als Material des audiovisuell zu komponierenden Musiktheaters zu dienen.

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