Everything But Solo

2012, Tanzlabor_21 / Künstlerhaus Mousonturm

In Zusammenarbeit mit vier Tänzerinnen entwickeln SWOOSH LIEU eine technische Einrichtung, die in Form immer neuer Umbauten Bewegungen triggert. Ausgehend von der Frage ab wann man eine Bewegung als Tanz liest, wird die Differenz zwischen performativer Handlung und tänzerischer Geste ausgelotet. Das Ensemblestück vereint Menschentechnik, Körpermaschine, Technikmenschen und Maschinenkörper und fragt dabei wer wen warum (be)dient und wer wen benötigt um wie zu erscheinen. Die Kollaborateurinnen hinterfragen dabei ebenso die Fricklergesten des männlichen Techniknerds, wie die verausgabende Körperlichkeit weiblicher Primaballerinas. Die Performance changiert zwischen Tanz und Medieninstallation, Probe und Aufführung, Auf- und Abbau: mit 6 Inputs, 60 Dimmerplätzen, einem Weitwinkelobjektiv und 33 Umlenkrollen fordern Swoosh Lieu zum Tanz auf. Die Bühne choreografiert. 4 Bühnenarbeiterinnen tanzen.

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