Sound-Installation, mixed media (2007).
Modifizierte „Tongeber”, mp3-Player, Gewerbegebiet Dietzenbach.
Die Soundinstallation bestand aus zehn sog. „Tongebern”, kleinen Boxen, die üblicherweise im Straßenverkehr zum Einsatz kommen. Sie wurden in einem Gewerbegebiet in der Nähe von Frankfurt a. M. für den Zeitraum von sechs Wochen (11. Mai - 20. Juni) an den Masten (in einer Höhe von 3 m) von Straßenlaternen befestigt. Sie waren mit der Stromversorgung der Laternen verbunden und so mit dem Rhythmus der Beleuchtung, deren Ein- und Ausschalten, synchro-nisiert. Die Boxen erfüllten jede Nacht die Straßen des zu dieser Zeit verlassenen Ortes mit Sound. Die Lautstärke war so eingerichtet, dass die Musik jeweils im Bereich des Lichtkegels der Laternen zu hören war.
Das Gewerbegebiet Dietzenbach ist durch eine Mischung aus Dienst- leistungsunternehmen, Lagerhallen, größeren Brachfl ächen und seiner Nähe zu einem angrenzenden Waldgebiet gekennzeichnet. Der Zeit- raum der Installation richtete sich tendenziell nach der Länge der Tage; der 21. Juni hatte entsprechend die kürzeste Nacht. So sollte erreicht werden, dass das Abspielen der Musik in jedem Fall außerhalb der Geschäfts- und Arbeitszeiten lag. Die Musik- und Sound-Collagen basieren auf Samples der Anfangs- und Endsequenzen verschiedener Platten, welche über unterschiedliche Bearbeitungsprozesse zu flächi- gen Arrangements komponiert wurden, und sich auf die Atmosphäre des Ortes bezogen. Es gab vor Ort keinen Hinweis zur Installation bzw. deren Hintergrund.
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Audio-installation (05/11 – 06/20/07).
Modified “signal-boxes”, mp3-player, industrial area Dietzenbach
Ten so called “signal-boxes” which are regularly used in everyday street traffic were installed at street lamps (at a height of three meters) in an industrial area near Frankfurt/Main. They were connected with the power supply of the lamps and as an effect of this synchronized with the illumination of the area. For more than one month streets were filled with sound every night in this deserted place at the onset of turning on the public lights, stopping again during the day. The level of sound was set to be heard in the spotlight area of each street lamp.
The industrial area in Dietzenbach is characterized by buildings of service companies, warehouses, fallow-land and its neighbourhood to a coniferous forest. The period of the intervention was tended to the length of daytime – at the 21st of June actually was the shortest night of the year – whereby the playback of the music was set in the off-time. The music and sound-collages based on samples of beginnings and endings of different pieces of music, which were due to the tune of “Dietzenbach Nord”, rearranged to a number of ambient-like atmospheric “sound-scapes”. On location there was given no further information about the installation or its background.





