Projekt: Research Notte

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Das Foto einer Frau im Sprung von 1928 – Ein zufälliger Fund und eine spontane und andauernde Faszination: Wohin kann das führen?

-Ursprung-

In einem Buch mit historischen Bilder die Fotografie einer Frau, deren Gliedmaßen in ihren Enden drei Ecken eines Dreiecks beschreiben. Die Profilperspektive macht ihren rechten Arm unsichtbar, das vom Betrachter abgewandte Bein ist in Blickrichtung so hoch gestreckt, dass sich der Fuß über dem Kopfniveau der Frau befindet. Diagonal gegenüber bildet ein schlanker, nach hinten ausgestreckter Arm das Gegengewicht zum gestreckten Bein, wodurch sich das Körperprofil zur Betrachterperspektive hin öffnet.

- Spur aufnehmen-

Die Bewegung ist nicht alltäglich, die Stellung der Beine erfordert Übung, und das Ziel wird erst mit der Latte erkennbar, die die Person zu überspringen versucht.

-Recherche-
Research Notte - Entdeckung im Materialgespinnst

Das Foto einer Frau im Sprung von 1928 – Ein zufälliger Fund und eine spontane und andauernde Faszination: 2010 wurde recherchiert. Recherchereisen nach Düsseldorf, Köln, Freiburg und München. Der rote Faden spinnt sich nicht von selbst – er wird gesponnen.

Die aus dem Recherchematerial entwickelte Performance "Research Notte - Konstruktionen um eine Fotografie" wurde ertsmals im November 2010 in den Landungsbrücken Frankfurt gezeigt. Gefördert wurde das Projekt mit den Mitteln der Stadt Frankfurt/Main – Dezernat für Kultur und Wissenschaft und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.