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Künstlerischer Werdegang

Birgit Arps künstlerischer Entwicklung erfolgte von der klassischen Bildhauerei über Fundobjekte und performances, zu Klanginstallationen, Zufallskompositionen und Notationen. Damit erfolgte eine Reduktion des voluminösen dreidimensionalen Materials der Bildhauerei auf quasi immaterielle, virtuelle spurenhafte visuelle Notate.
Zentrum der Auseinandersetzungen und der künstlerischen Arbeiten Birgit Arps war der Zufall als wesentliches Gestaltungsprinzip in den verschiedensten Medien und Inhalten.
Ihre Arbeiten stehen in ihrer offenen Struktur in der bewegten Tradition von Fluxus, Minimal Art, aber auch in Verbindung zu den zerstreuenden Tendenzen der digitalen Medien und Möglichkeiten. Zugleich integrieren sie fast aufgegebene Traditionen außer europäischer Schriftmalerei mit modernen Aufzeichnungsmöglichkeiten, aus denen die Künstlerin neue Abbildungen, Bezeichnungen für Geschehnisse und Zufälle ihrer künstlerischen und experimentellen Interessen entwickelt.

Prof. Rolf Lobeck